07.01.2008
Aus Leserbriefen an die Redaktion
Wir Arbeit-Geber
»Nur wenige sehen die Dinge, wie sie sind«, schreibt Jean Paul Marat in seinen immer noch lesenswerten »Ketten der Sklaverei« (1774). »Mit Beschönigung und Wortverdrehung wird bei der Allgemeinheit viel erreicht. Die scheußlichsten Dinge, mit schönen Namen verziert, werden hingenommen, und durchaus Brauchbares, das unter verhaßten Namen dargestellt wird, wird verworfen.«Marat zählt etwa dreißig Begriffe auf. Das heutige Neusprech-Lexikon der Falschw...
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