04.01.2008
Suizid in Abschiebehaft
In Berlin-Köpenick erhängte sich ein Flüchtling kurz nach seiner Inhaftierung. Senatsverwaltung für Inneres will dazu nichts sagen
Von Birgit von Criegern
Zum Suizid eines Abschiebehäftlings in Berlin verweigert die Senatsverwaltung für Inneres jede Stellungnahme. »Dazu sagen wir nichts«, erklärte eine Sprecherin von Senator Ehrhart Körting (SPD) am Donnerstag auf jW-Nachfrage. Am Neujahrstag war ein tunesischer Flüchtling, der im Abschiebegefängnis Köpenick inhaftiert war, im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Der 28jährige hatte sich am 30. Dezember in seiner Zelle versucht zu erhängen. Erst zwei Tage...
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