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16.04.1999

Zwischen Gott und Giftspritze

Guatemala: Maya-Nachfahren setzen auf kapitalistische Wirtschaftsmethoden

Von Uwe Witt, Almolonga
»Viele von hier kaufen das Zeug von da oben gar nicht mehr«. Roberto, Sozialarbeiter in Quetzaltenango, wirft seinen Kopf angewidert nach Süden. »Die da oben«, das bedeutet »Almolonga«, ein 7 000-Seelen-Dorf im fruchtbaren guatemaltekischen Somalatal, sechs Kilometer von der zweitgrößten Stadt des Landes entfernt.Die Einwohner, fast ausschließlich Maya-Nachfahren, betreiben auf einem idyllisch gelegenen Flecken Erde Gemüseanbau. Allerdings keinen gewöhnlichen. Stram...

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