10.12.2007
Größere Krebsgefahr für Kinder in AKW-Nähe
Studie belegt höheres Krankheitsrisiko. Ärzteorganisation fordert sofortigen Atomausstieg
Von Herbert Wulff
Jetzt ist es amtlich: Kinder, die in der Nähe von Atomkraftwerken (AKW) wohnen, tragen ein deutlich erhöhtes Risiko, an Krebs oder Leukämie zu erkranken. Das bestätigt eine vom Bundesamt für Strahlenschutz in Auftrag gegebene Studie, die am Samstag in Berlin vorgestellt wurde. Die ursprünglich auf eine Initiative der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW zurückgehende Untersuchung weist bei Kindern unter fünf Jahren, die im Umkreis von fünf Kilometern zu einem AKW ...
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