Zum Inhalt der Seite
03.04.1999

Das Reich und die Barbaren

Die imperiale Feindbildproduktion gegen Serbien hat jetzt auch den Antifaschismus integriert

Von Hannes Hofbauer, Wien
Die Heimatfront kämpft um die Herstellung von Konsens. Das war in jedem Krieg so. Mit Losungen à la »Jeder Schuß, ein Russ« oder »Serbien muß sterbien«, wie im Jahre 1914, ist Gemeinsamkeit im Reich nicht mehr herstellbar. Auch eine jüdisch-bolschewistische Verschwörung, das Feindbild der 30er Jahre, kann für NATO und EU des Jahres 1999 keine einigende Klammer darstellen. Die moderne Konsensproduktion orientiert sich an den Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte.Kam...

Artikel-Länge: 5333 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90