Zum Inhalt der Seite
21.11.2007

Deutsche Kolonien

Großgrundbesitz gilt in Lateinamerika als Erbe spanischer Fremdherrschaft. Doch er wird auch von Berliner Diplomaten verteidigt

Von Harald Neuber
Es sollte der lange ersehnte Neuanfang werden. Vor zehn Jahren, 1997, bezogen rund 120 Landlosenfamilien im Südosten Paraguays neue Quartiere. Die Not trieb sie dazu. Auf nur acht Quadratmetern richtete sich jede Familie auf einem verlassenen Grundstück ein. Die Besetzung des rund tausend Hektar großen Besitzes im Departement Itapúa war nicht nur eine Verzweiflungstat, sie war auch rechtens. Denn Verfassung und Gesetze des südamerikanischen Landes fordern Enteignung...

Artikel-Länge: 4293 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90