04.03.1999
Liebesleid und Dichterneid
Hinter der Tragödie liegt der Spaß: Maddens »Shakespeare in Love«
Von Karin Lembke
Dichten war schon immer schwierig. Lieben noch viel mehr. John Madden hat mit »Shakespeare in Love« die Komödie gedreht, bei der man sich wundert, weshalb es sie nicht vorher gab, so einleuchtend ist die Idee. In William Shakespeares Biografie klafft ein Loch von immerhin sieben Jahren. Niemand kann schlüssig nachweisen, was der Dichter in dieser Zeit getrieben haben mag. Ein Kind von Traurigkeit war Shakespeare nicht, nur ungern ließ er etwas anbrennen. Und heftig ...
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