03.03.1999
Horror auf 3400 Seiten zusammengefaßt
Guatemaltekische Wahrheitskommission klagt das ehemalige Regime formell des Völkermords an
Von Gerardo Herrero
Fast täglich graben Gerichtsmediziner und Anthropologen im guatemaltekischen Dorf San Francisco neue Überreste der vermutlich 400 Opfer eines Massakers aus. Vor nunmehr 17 Jahren brannte die guatemaltekische Armee die entlegene Maya-Siedlung nieder. Indigenas galten den Militärs als »natürlicher Verbündeter« der Guerilla. Allein in der Maya- Region Ixil zerstörten Soldaten drei Viertel aller Dörfer, sie folterten und mordeten in staatlichem Auftrag. Das damalige Reg...
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