02.03.1999
Öcalan-Prozeß: Keine Beobachter zugelassen
Ankara verlangt Dankbarkeit für Entführung des PKK-Chefs
Bei dem bevorstehenden Prozeß gegen den aus Kenia entführten PKK-Chef Abdullah Öcalan will die Türkei keine offiziellen internationalen Beobachter zulassen. Eine Kontrolle über das Gerichtsverfahren durch ausländische Beobachter würde als Einmischung in die Souveränitätsrechte und unabhängige Gerichtsbarkeit der Türkei angesehen, hieß es am Montag aus der türkischen Botschaft in Bonn. Zuschauer könnten der Verhandlung beiwohnen, »soweit die Räumlichkeiten dies zulas...
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