16.08.2007
Blutbad in Yeziden-Siedlungen
Vier zeitgleiche Bombenexplosionen im kurdischen Nordirak. Hunderte Opfer
Beim bislang schwersten Anschlag dieses Jahres im Irak starben am Dienstag abend mindestens 200 Angehörige der Yeziden, einer vor allem unter Kurden verbreiteten Religionsgemeinschaft. Etwa 300 Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt. Die vier Attentäter richteten mit der nahezu gleichzeitigen Explosion von Autobomben ein Blutbad in Wohnsiedlungen bei Kahatanija und Adnanijah, 120 Kilometer westlich von Mossul an. Die Zahl der Opfer werde vermutlich noch steig...
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