16.08.2007
Ohne Fürsprecher – Yeziden im Irak
Religionsgemeinschaft warnt vor Genozid und fordert Eingliederung in kurdische Autonomiezone
Von Julius Kaiser
Mindestens 200 Bewohner eines kurdischen Dorfes nahe der nordirakischen Stadt Sindschar wurden in der Nacht zum Mittwoch beim bislang schwersten Anschlag im Irak in diesem Jahr in den Tod gerissen. Der Massenmord scheint die Tat radikaler Islamisten zu sein und galt offenbar der religiösen Minderheit der Yeziden, der rund 15 Prozent der irakischen Kurden angehören. In der letzten Zeit waren Flugblätter der Gruppe »Islamischer Staat im Irak« verteilt worden, die die ...
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