20.02.1999
STADTLand
Die Fleischfabrik
Von Sexton Ming, London
An grauen, feuchten Vormittagen kriechen Horden von Transportern die Straße zur Fleischfabrik entlang. Sie sind voller gehirntoter Arbeiter, bereit, sich mit Fleischzerschneiden durchs Leben zu schlagen. Wenn sie das gefängnisartige Gebäude betreten, werden ihre Herzen schwer wie Kleber. »Warum muß ich an solch einem Gott verlassenen Ort für wenig oder gar kein Geld arbeiten?« ruft ein junger Sechzehnjähriger mutig aus.
»Sei still,« sagt die Betriebsführung. »Du ...
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