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20.02.1999

Rechte setzten sich durch

Veröffentlichungen über das Massaker 1937 im chinesischen Nanking in Japan verhindert

Von Andreas Hippin
Nach massiven Drohungen aus dem rechtsradikalen Lager kündigte der Verlag Kashiwa Shobo in dieser Woche an, die japanische Übersetzung des Bestsellers »Die Vergewaltigung von Nanking« von Iris Chang nicht zu veröffentlichen. »Wenn das Buch veröffentlicht wird, werde ich zur Tat schreiten«, zitiert die Asahi Shinbun aus dem Drohbrief eines namhaften Rechtsextremisten an den Verlag. In den USA wurde das Buch der 31jährigen Journalistin mittlerweile 500000 mal verkauft...

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