10.07.2007
Couponschneider hoffen
Privatgläubiger und Gerichte bedrängen Argentinien, trotz Staatsbankrott von 2002 Schulden zu zahlen. ATTAC sieht zivilisatorische Defizite des internationalen Rechts
Von Michael Riesmeier
Argentiniens Regierung steht erneut wegen der Regelungen zum Staatsbankrott 2002 unter Druck. Nach den Urteil des Bundesverfassungsgerichts in der vergangenen Woche, sehen sich Privatinvestoren und diverse Gläubigerbanken wieder in der Offensive. Das höchste BRD-Gericht hatte entschieden, daß der Staat am Rio de la Plata seine Verbindlichkeiten zu bedienen habe. Ein Staatsbankrott sei kein Grund, dies zu verweigern.
Druck verstärkt
»Wir wünschen uns eine klare Anga...
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