28.06.2007
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Wie man in Berlin der Bücherverbrennung gedenkt
Von Anne-Lydia Mühle
Ein kulturelles Event mit 100000 Leuten hatte sich Dan Lahav in Berlin gewünscht. »Vor dem Opernplatz sollten audiovisuelle Flammen installiert werden.« Durch die sollten die Besucher durchgehen und eine Schweigeminute im Gedenken an die Bücherverbrennungen der Nazis im Mai/Juni 1933 abhalten. Rings um die Flammen herum wollte Lahav, Regisseur des jüdischen Theaters Bimah eine Buchmesse der »verbrannten Autoren« (Lahav) aufbauen. »Als Höhepunkt wären die Besucher ab...
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