19.06.2007
Verwaltung kuscht vor Militär
Nach Wirbel um niederländische Antiterrorübung in Sachsen-Anhalt schieben sich Behörden gegenseitig die Verantwortung zu. Genehmigungsverfahren völlig undurchsichtig
Von Anja Hotopp
Nachdem mechanisierte Truppen des niederländischen Heeres vor einer Woche ins altmärkische Mieste, Sachsen-Anhalt, einmarschierten, um ein simuliertes Talibannest zwischen zwei Lebensmitteldiscountern auszuheben (jW berichtete), kommen die verantwortlichen Behörden in Erklärungsnöte.Aus den Anträgen, die im Wehrbereichskommando (Wbk) III in Erfurt eingereicht worden waren, sei überhaupt nicht hervorgegangen, daß sich eine Kampfübung in einem Dorf abspielen würde, ...
Artikel-Länge: 3230 Zeichen


