13.06.2007
Uribes Geiselpoker
Kolumbiens Präsident will einen Austausch von Gefangenen erreichen, ohne mit der Guerilla zu verhandeln
Von Harald Neuber, Caracas
Mit zwei Vorstößen versucht der kolumbianische Präsident Álvaro Uribe Vélez derzeit, sein Ansehen auf internationaler Ebene und im eigenen Land zu verbessern. Mit den USA will der rechtskonservative Politiker ein Freihandelsabkommen abschließen. Im eigenen Land will er derweil einen Gefangenenaustausch mit der Guerilla »Revolutionäre Streitkräfte« (FARC) erreichen. Doch der Erfolg läßt bislang in beiden Fällen auf sich warten.Die oppositionellen US-Demokraten blocki...
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