24.05.2007
Streit um »Notdienste«
Telekom-Spitze erteilt Abmahnungen gegen Streikende. Ver.di spricht von »rechtswidrigen Aktionen«. Politiker überbringen »solidarische Grüße«
Von Daniel Behruzi
Der Arbeitskampf bei der Deutschen Telekom geht unvermindert weiter. Am Mittwoch legten erneut rund 15000 Beschäftigte die Arbeit nieder, um gegen die Pläne des Konzerns zu protestieren, etwa 50000 Servicemitarbeiter auszugliedern und für weniger Geld länger arbeiten zu lassen. Unter dem Motto »Fünf nach zwölf – die Telekom muß sich bewegen« kamen Streikende in Berlin, Duisburg, Frankfurt/Main, Mainz, Nürnberg, Oldenburg, Ravensburg und Schwerin zu Kundgebungen und ...
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