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24.05.2007

Ein Killer bleibt frei

Belgrader Gericht verhängt Höchststrafen wegen des Mordes an Premier Zoran Djindjic. Frage ausländischer Beteiligung weiter ungeklärt

Von Jürgen Elsässer
Der gewaltsame Tod von Zoran Djindjic am 12. März 2003 versetzte ganz Serbien in einen Schockzustand: Der Premier glich in vielem dem knapp 40 Jahre zuvor ermordeten US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy. Jung, gutaussehend – er war das Idol vor allem der am Westen orientierten Städter. Am gestrigen Mittwoch wurden in Belgrad über die angeblichen Attentäter die Urteile gesprochen – und wieder drängten sich Parallelen zu der Bluttat in Dallas auf. »Jeder, der...

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