19.05.2007
Wolfowitz’ Abgang
Eine private Affäre verdeckt die tatsächlichen Rücktrittsgründe: Warum der Weltbank-Präsident seinen Hut nehmen muß. Finanzinstitution in der Krise
Von Rainer Rupp
Nach einem über Monate andauernden Schauspiel will Weltbank-Präsident Paul Wolfowitz nun doch zum 30. Juni zurücktreten. Das zumindest verlautete aus New York am späten Donnerstag abend. Allerdings muß der ehemalige Stellvertreter von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld nicht wegen seiner Kriegsverbrechen im Irak gehen, sondern wegen Vetternwirtschaft. Seiner Geliebten Schaha Ali Riza, die ebenfalls bei der Weltbank angestellt war, hatte er zur Beförderung um d...
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