05.05.2007
Nachspiel in Dortmund
Antifaschisten weisen Vorwürfe des Polizeipräsidenten gegen den Versammlungsleiter einer Anti-NPD-Demonstration am 1. Mai zurück
Von Claudia Wangerin
Rund 2000 Dortmunder haben am 1. Mai an verschiedenen Plätzen gegen den maßgeblich von der NPD organisierten Aufmarsch rechter Gruppen protestiert – darunter viele Jugendliche, Gewerkschafter und Kirchenvertreter. Die Stadt hatte zuvor weder eine Möglichkeit gesehen, den Naziaufmarsch zu verbieten, noch war sie bereit, für den Protestzug des »Antifaschistischen Bündnisses 28.03.« eine Route zu genehmigen, die durch räumliche Nähe den Charakter einer Gegendemonstrati...
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