21.04.2007
Präsidenten als Monarchen
US-Staatsoberhäupter: machtgierig, rassistisch, diktatorisch. Es wäre an der Zeit, das zu ändern
Von Mumia Abu-Jamal
In den USA gibt es eine lange Tradition, die jeweilig amtierenden Präsidenten nur im allerbesten Licht erscheinen zu lassen, sie zu überhöhen, ja sie förmlich anzubeten. Wenn die US-Geschichte, wie sie in nahezu jeder High School gelehrt wird, ein Indikator ist, dann waren die »vom Volk gewählten« Präsidenten stets die »besten Männer«. An dieser Qualifizierung stimmt nur eines, daß es nämlich in weit über 200 Jahren tatsächlich keine einzige Frau gab, die ins höchst...
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