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19.04.2007

Die Mathematik der doppelten Gerechtigkeit

Wahlsystem durchgerechnet: Zürich stimmt jetzt nach dem Modell eines Franzosen und eines Deutschen ab

Das Bundesverfassungsgericht brütet noch über Beschwerden gegen die Bundestagswahl von 2002. Dagegen ist das Schweizer Bundesgericht schnell. Neun Monate nach einer Wahl im März 2002 gab es der Beschwerde eines Bürgers statt, der das Prinzip der Gleichheit aller Wählerstimmen verletzt sah. Er hatte geltend gemacht, daß seine Stimme, die er für eine kleine Partei abgegeben hatte, von vornherein wertlos war, denn in dem Stadtbezirk von Zürich, in dem er wohnte, würden...

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