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10.04.2007

Zum Wohle der Pharmalobby

Ein umstrittenes prophylaktisches Impfverfahren gegen Gebärmutterhalskrebs wird jetzt Kassenleistung. Doch die allgemeine Tumorprävention bleibt weiter Stiefkind

Von Jan Eisner
Selten hat ein neues Impfverfahren für so viel Aufsehen gesorgt wie das gegen Gebärmutterhalskrebs. Im Oktober 2006 kam das Mittel Gardasil von Sanofi-Pasteur auf den Markt, Ende März 2007 gab die Ständige Impfkommission des bundeseigenen Robert-Koch-Instituts die Empfehlung, künftig alle Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren mit dem Mittel gegen humane Papillomaviren zu impfen. Nun muß noch der Gemeinsame Bundesausschuß (GBA) von Ärzten und Krankenkassen entscheiden, w...

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