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05.04.2007

Immer wieder Hakenkreuz

Ein Supermarkt ist nicht wunderbar: Der Dokfilm »Shoa und Pin-Ups« über den New Yorker No! Art-Künstler Boris Lurie

Von Christof Meueler
Als Kind hat Boris Lurie seinen Vater kaum gesehen. Der hatte in Riga als Kaufmann viel zu tun. Dann kamen der Krieg und die Nazis. Seine Mutter sagte, die Familie sollte sich trennen, damit ihre Mitglieder bessere Überlebenschancen hätten. Lurie und sein Vater verrichteten Sklavenarbeit im jüdischen Ghetto. Gemeinsam überlebten sie mehrere KZ. Seine Mutter, seine Schwestern und seine Großmutter wurden Ende 1941 zusammen mit 26 000 anderen Juden von den Nazis u...

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