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27.03.2007
- → Ausland
Brasilien schließt Hafen von Cargill
São Paulo. Der US-Getreidekonzern Cargill will sich gegen die Schließung seines Amazonashafens gerichtlich wehren, wie die brasilianische Zeitung Folha de São Paulo am Sonntag berichtete. Die Behörden hatten am Samstag auf richterliche Anweisung eine Anlage zur Verschiffung von Soja in Santarem, einer Stadt rund 2000 Kilometer nordwestlich von São Paulo, geschlossen. Cargill habe demnach ein Gutachten zu den Umweltfolgen des Hafens vorgelegt, das nicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Für den Sojaanbau wurden in den vergangenen Jahren Zehntausende Hektar Amazonaswald gerodet. Cargill eröffnete den für 20 Millionen Dollar gebauten Hafen vor drei Jahren als Reaktion auf die wachsende weltweite Nachfrage nach Soja.
(AP/jW)
(AP/jW)
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