20.03.2007
Geht’s geiler?
Kommunistische Katzen: Auf seiner neuen Platte kann Ry Cooder immer noch nicht singen, aber trotzdem auf betörende Art die Geschichte der Arbeiterklasse in den USA erzählen
Von Volker Schmidt
Heiliger Woody Guthrie, was für ein Spaß. Wenn ich groß bin, will ich auch Ry Cooder sein. Setzt sich einfach hin und erzählt, so stand's in der Promo-Mail, »aus der Sicht einer Katze von der Entwurzelung, Entmündigung und Aushöhlung der Demokratie«. Schraubt Versatzstücke aus Texten und Melodien der großen Bürgerrechtssänger von Joe Hill bis Paul Robeson zusammen, lädt Pete und Mike Seeger und ein halbes Dutzend andere zum Mitsingen, läßt sich ein Booklet zeichnen,...
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