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19.03.2007

»Zwischen Pest und Cholera«

In Suhl sollen 1400 städtische Wohnungen privatisiert werden. Stadtvorsitzender und Fraktionschef der Linkspartei.PDS im Stadtrat sehen keine Alternative dazu

Von Jan Eisner
Die Ratsfraktion der Linkspartei.PDS in Suhl wird am heutigen Montag entscheiden, ob sie einer Privatisierung von 1400 Wohnungen der städtischen Wohnungsgesellschaft GeWo zustimmt. Die GeWo, die insgesamt noch über 6400 Wohnungen in der südthüringischen Stadt verfügt, soll damit vor der Insolvenz gerettet werden. »Wir haben die Wahl zwischen Pest und Cholera«, meint Ratsmitglied Reiner Miersch, der zugleich Vorsitzender des Stadtverbandes der Linkspartei in Suhl ist...

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