27.02.2007
Protest gegen Entlassung
Beim Textil-Discounter KiK wurde der Spitzenkandidat zur Betriebsratswahl fristlos gekündigt. Unternehmensspitze dementiert Zusammenhang. Solidarität von Gewerkschaftern
Von Helmuth Fellner
Vergangenen Donnerstag versammelten sich an die 300 Beschäftigte, Betriebsräte und Gewerkschafter vor der Konzernzentrale des Textil-Discounters KiK in Wien-Auhof, um gegen Versuche der Geschäftsleitung zu protestieren, die Wahl eines Betriebsrats zu verhindern. Wie diese mit ihren Angestellten umgeht, war auch auf der Kundgebung zu beobachten: Die Teilnehmer wurden gezählt und fotografiert – offensichtlich, um teilnehmende KiK-Angestellte einzuschüchtern. Dies hatt...
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