23.02.2007
Hinter den Geisterkulissen
Lieber ein Ultra als ein Niemand: Zur Gewalt im italienischen Fußball
Von Damiano Valgolio
Jedes Wochenende wiederholen sich in Italien dieselben surrealen Szenen: 22 Männer tun mit bunten Trikots vor leeren Rängen so, als würden sie Fußball spielen. Nach dem Tod des Polizisten Filippo Raciti bei schweren Fankrawallen im sizilianischen Catania vor drei Wochen spielen Italiens Profiklubs vor Geisterkulissen. Mehr als die Hälfte der Stadien in der Serie A und der SerieB sind wegen Sicherheitsmängeln bis zum Saisonende für Zuschauer gesperrt. Nur in Rom, Tu...
Artikel-Länge: 4823 Zeichen


