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10.02.2007

Kein Höflichkeitsbesuch

Mit seiner Reise nach Washington will Außenminister Gül vor allem den Druck auf die Kurden erhöhen

Das diplomatische Gepäck, das der türkische Außenminister Abdullah Gül zu seinem mehrtägigen USA-Besuch in dieser Woche mitbrachte, wiegt schwer. Ziel seiner Reise war es zum einen, eine vom US-Kongreß geplante Resolution zur Anerkennung des türkischen Völkermordes an den Armeniern im Ersten Weltkrieg zu verhindern. Zum anderen aber war es die Sorge über die Lage im Nordirak, die Gül nach Washington trieb.Bereits seit Jahren fordert Ankara von seinem »strategischen ...

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