07.02.2007
Diebstahl aus Verzweiflung
Auch in Japan steigen mit dem Reichtum Armut und Kriminalität
Von Suvendrini Kakuchi (IPS), Tokio
Vor zwei Jahren entwendete eine 34jährige alleinerziehende Mutter in Tokio einem Freund die Geldbörse – eine pure Verzweiflungstat, denn trotz zweier Teilzeitjobs konnte die Frau sich und ihren Sohn nicht ernähren. Sie ist kein Einzelfall in Japan: In dem zweitreichsten Land der Welt treiben schlecht bezahlte Stellen immer mehr Menschen in die Kriminalität.»Nach einem Jahr harten Überlebenskampfes hatte ich jede Hoffnung verloren. Als ich dann das Portemonnaie sah, ...
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