05.02.2007
Aufruhr im Terai
Nepal: Autonomiekampagne der Madhesi forderte bislang 15 Todesopfer. Übergangsregierung gesprächsbereit
Von Hilmar König, Neu-Delhi
Wir wollen einen autonomen Madhes-Staat, der das Recht auf Selbstbestimmung einschließt.« Upendra Yadhav, Vorsitzender des »Volksforums der Rechte der Madhesi« (MPRF), bleibt auf Konfrontationskurs. Angesichts von insgesamt 15 Toten seit Mitte Januar, als der Aufruhr in der Terai-Region im Süden und Südosten Nepals Mitte Januar begann, kann er sich über Mangel an Untersützung unter den Madhesi nicht beklagen. Am Samstag war ein weiterer Demonstrant in der Stadt Birg...
Artikel-Länge: 3512 Zeichen


