01.02.2007
Druck auf Ankara
Nach dem Mord am Journalisten Hrant Dink werden die Proteste gegen das repressive Strafrecht in der Türkei lauter
Von Kurtulus Mermer
Der Mord am armenischen Journalisten Hrant Dink am 19. Januar wurde zunächst als Tat eines Einzelnen dargestellt. Knapp zwei Wochen nach der Bluttat aber zeichnet sich ein politischer Hintergrund ab. Nach einem Bericht der türkischen Tageszeitung Sabah stand der Verdächtige Erhan Tuncel in enger Beziehung mit rechten Politikern und der Polizei.Tuncel hatte sich demnach freiwillig als Personenschützer für den Vorsitzenden der Großen Einheitspartei (BBP), Muhsin Yazic...
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