Zum Inhalt der Seite
30.01.2007

»500000 tote Kinder sind keine Sache des Ermessens«

US-Friedensaktivist soll 10000 Dollar bezahlen, weil er der irakischen Zivilbevölkerung geholfen hat. Ein Gespräch mit Bert Sacks

Interview: Harald Neuber
Der pensionierte Ingenieur Bert Sacks lebt in Seattle im US-Bundesstaat Washington Sie wurden 2002 zu einer Strafe in Höhe von 10 000 US-Dollar verurteilt, weil Sie gegen die Blockade, die Ihre Regierung von 1990 bis zur Invasion 2003 gegen den Irak verhängt hat, verstoßen haben. Konnten Sie damit rechnen? Ja, leider. Wir sind in dieser Zeit mehrfach in den Irak gereist und haben Hilfsgüter in das Land gebracht und damit gegen die Sanktionen verstoßen. Wie l...

Artikel-Länge: 3955 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90