Zum Inhalt der Seite
24.01.2007

Leidensweg nach Norden

Migranten werden im Süden Mexikos entführt, um die Angehörigen zu erpressen. Nun wollen sich die Betroffenen organisieren. Guatemala schaltet sich ein

Von Werner Hörtner, Ixtepec (Mexiko)
Die Stimmung in der Kleinstadt Ixtepec im Süden von Mexiko ist gespannt. Seit zwölf Flüchtlinge aus Guatemala Mitte Januar von Unbekannten verschleppt wurden, protestieren Hunderte Migranten gegen die ausufernde Kriminalität. Wie die Entführungsopfer waren sie mit dem Güterzug aus Chiapas gekommen, an die 400 Personen, und hatten in einem Waggon am Bahnhof übernachtet. Im Morgengrauen des 10. Januar tauchte plötzlich eine Gruppe Bewaffneter auf und zwang ein Dutzend...

Artikel-Länge: 3692 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90