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24.01.2007

Leidensweg nach Norden

Migranten werden im Süden Mexikos entführt, um die Angehörigen zu erpressen. Nun wollen sich die Betroffenen organisieren. Guatemala schaltet sich ein

Von Werner Hörtner, Ixtepec (Mexiko)
Die Stimmung in der Kleinstadt Ixtepec im Süden von Mexiko ist gespannt. Seit zwölf Flüchtlinge aus Guatemala Mitte Januar von Unbekannten verschleppt wurden, protestieren Hunderte Migranten gegen die ausufernde Kriminalität. Wie die Entführungsopfer waren sie mit dem Güterzug aus Chiapas gekommen, an die 400 Personen, und hatten in einem Waggon am Bahnhof übernachtet. Im Morgengrauen des 10. Januar tauchte plötzlich eine Gruppe Bewaffneter auf und zwang ein Dutzend...

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