24.01.2007
Besser schaudern
Das diesjährige Bremer Symposium zum Film fahndete nach dem Körper im Kino
Von Tom Dorow
In der Filmwissenschaft geht es immer somatischer zu. Nach Rick Altmanns Arbeiten über das Kino als Ereignis und Tom Gunnings Buch über frühes Kino als »Kino der Attraktionen« richtet sich der Fokus der Filmwissenschaft seit den 90er Jahren verstärkt auf die Kinowahrnehmung und verabschiedet sich von rein textkritischen Filmbetrachtungen. »Wort und Fleisch – Kino im Spannungsfeld von Text und Körper« lautete das Motto des diesjährigen Bremer Symposiums zum Film, das...
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