03.01.2007
Neue Karte im Spiel
Nach dem Tod des »Vaters aller Turkmenen« wachsen in West und Ost die Begehrlichkeiten auf den Gas- und Ölreichtum des Landes
Von Rainer Rupp
Am 24. Dezember wurde der 66 Jahre alte, an Herzversagen überraschend gestorbene Alleinherrscher Turkmenistans, Saparmurad Nijasow, der selbsternannte »Vater aller Turkmenen«, in der Hauptstadt Aschgabat in einem Staatsakt zu Grabe getragen. Delegationen aus 40 Ländern, darunter aus den USA, aber auch aus Rußland und China, waren zur Trauerfeier in das nur fünf Millionen Einwohner zählende Land am Kaspischen Meer gekommen, was die strategische Bedeutung des zentrala...
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