03.01.2007
Kinder und Alte bleiben zurück
Republik Moldau: Massenmigration verwüstet die Gesellschaft
Von Zoltán Dujisin (IPS), Budapest
Die kleine Republik Moldau, gelegen zwischen der Ukraine und Rumänien, leidet nach dem Ende der Sowjetunion und insbesondere in den vergangenen zehn Jahren unter den Folgen der Migration. Schätzungen zufolge arbeiten mittlerweile zehn Prozent der Bevölkerung von 4,5 Millionen Menschen zeitweilig oder dauerhaft im Ausland. Zurück bleiben Kinder und Alte und zerrüttete Familienstrukturen.»Am deutlichsten sichtbar sind die Folgen der Migration in den Dörfern«, berichte...
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