10.12.1998
Kubas Jugend ist heterogener geworden
UJC-Kongreß in einer Atmosphäre des gesellschaftlichen Wandels
Von Marcos Bermejo, Havanna
Als Anfang der neunziger Jahre das politische und wirtschaftliche Hinterland weggebrochen war, gingen in Kuba die Lichter aus. Die Cubanologen schienen mit ihren Prognosen leichtes Spiel zu haben. Die Wetten standen 99:1: Castro in der Karibik wird ebenfalls bald zusammenkrachen, das geht ja gar nicht anders, das widerspräche ja jeder Logik, wenn die durchhielten. Bei neun bis zwölf Stunden Stromsperren am Tag, wie 1993, die Industrie nur noch röchelnd, ein ...
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