Zum Inhalt der Seite
15.12.2006

Mafia statt Drogen

Paramilitärische Milizen kontrollieren immer mehr Favelas in den brasilianischen Städten

Von Andreas Behn (npl), Rio de Janeiro
In Rio de Janeiro wächst die Angst vor paramilitärischen Milizen. Die bewaffneten Gruppen aus ehemaligen Polizisten, privaten Sicherheitsleuten und Militärs tauchen zumeist in Armenviertel auf, die zuvor vom Drogenhandel dominiert wurden. Für die Bewohner der Favelas bedeutet der Regimewechsel kein Fortschritt. Zwar gibt es in den betroffenen Viertel weniger Schießereien zwischen rivalisierenden Banden oder der Polizei, dafür sind sie aber der Willkür der Milizen, d...

Artikel-Länge: 3039 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90