14.12.2006
Manifest gegen Privatisierung
Erneut stellt Mel Gibson sein Talent für unintendierte Wirkungen unter Beweis: Zum Filmstart von »Apocalypto«
Von Peter Mühlbauer
Apocalypto«, der neue Film von Mel Gibson, beginnt ein bißchen wie eine Mischung aus »Hausfrauen-Report« und »Jackass«: Eine Gruppe von Waldindianern treibt zotige Scherze mit dem Dorfdeppen. In der Nacht darauf tauchen Maya-Krieger auf, die die Einwohner verschleppen und in eine Stadt führen, wo die Frauen als Sklaven verkauft und die Männer blau bemalt auf einer Pyramide geopfert werden. Im Gegensatz zu seiner »Passion Christi« hat sich Mel Gibson mit den Gewaltd...
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