13.12.2006
Zwangsarbeiter gestraft
Eine Million Briefe mit Anfragen oder Anträgen lagen ungeöffnet in Postsäcken
Von Ulla Jelpke
Bei der Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern hat es schwere Pannen gegeben. Tausende von Schriftstücken blieben jahrelang unbearbeitet. Unmittelbar bevor die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft zum Jahresende die Entschädigungszahlungen einstellt, zeichnet sich ab, daß die Anträge etlicher Zwangsarbeiter erfolglos bleiben.Verantwortlich für den Skandal ist in erster Linie der Internationale Suchdienst (ISD) des Roten Kreuzes. Dieser war maßgeblich für die...
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