05.12.2006
Landraub und soziale Ausgrenzung
Chile: Der lange Kampf der Mapuche um ihre Rechte. Sozialforum in Araukanien
Von Daniela Estrada, IPS
In der Geschichte der chilenischen Ureinwohner haben sich zwei Personen einen besonderen Ehrenplatz erkämpft: die Mapuche-Krieger Guacolda und Lautaro, die sich im 16. Jahrhundert erfolgreich gegen die spanischen Invasoren erhoben. Sie leben im kollektiven Bewußtsein der Mapuche weiter fort, die zehn Prozent der Bevölkerung ausmachen und bis heute im Zentrum und Süden des Landes für Autonomie und die Anerkennung ihrer Kultur kämpfen.Verewigt sind Guacolda und Lautar...
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