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25.11.2006

Folter vertuscht

Gebürtiger Ägypter aus München berichtet über Mißhandlungen in US-Militärgefängnis in Bosnien-Herzegowina. BND und BKA waren informiert

Von Wera Richter
Die Bundesregierung leugnet nicht, daß deutsche Behörden Informationen nutzen, die »unter zweifelhaften Umständen bei Antiterrorermittlungen«, sprich unter Folter, gewonnen wurden. Sie beharrt aber darauf, daß das »nur zur unmittelbaren Gefahrenabwehr« passiert. Das Internetportal tagesschau.de berichtete am Freitag von Dokumenten, die das Gegenteil beweisen. Im Falle des Münchener Verlegers Abdel-Halim Khafagy seien Informationen, die nachweislich aus einer Haftzei...

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