14.11.2006
Ricke ist schuld
Privatisierungsfreuden bei der Deutschen Telekom bei Null. Neuer Chef soll es richten
Von Klaus Fischer
Es kriselt wieder bei der Deutschen Telekom. Und erneut wird der Chef zum Sündenbock gemacht. So jedenfalls läßt sich der Abgang des Vorstandsvorsitzenden Kai-Uwe Ricke deuten, den das Präsidium des Aufsichtsrats am Sonntagabend in Bonn bekanntgab. Man habe sich einvernehmlich auf das Ausscheiden Rickes zum 13. November verständigt, lautete die offizielle Sprachregelung aus der Bonner Konzernzentrale. Am Montag wurde dann flugs ein Nachfolger präsentiert. Das läßt a...
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