14.11.2006
Eins, zwei, drei, vier
Angriff der Gegenwart auf die übrige Zeit: Zwei Uraufführungen des exemplarischen Komponisten Friedrich Schenker
Von Stefan Amzoll
Friedrich Schenker ist jetzt dreiundsechzig. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Sächsischen Kunstakademie. Sein Werk umfaßt an die 300 Kompositionen. Außerdem bläst der aus Zeulenroda/Thüringen stammende Komponist die Posaune. Mit dem Instrument verdient er momentan das Geld, das er zum Leben braucht. Neue Kompositionen werfen kaum mehr was ab. Er wünscht sich, wieder mal ein Werk für großes Orchester zu schaffen. Sein letzter Opernauftrag liegt ...
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