01.11.2006
Schnauze voll von allem
Tod, Betäubung und ein alter Tennisprofi mit Geschenkschleife serviert: »Montags kommen die Fenster« von Ulrich Köhler
Von Peer Schmitt
Papa, sind die alle tot?« »Nein mein Kind, die schlafen nur.« An der Hand des Papas ist das Töchterchen zu Besuch in der Klinik und spürt den Tod. Schlafes Bruder. Die Mutter arbeitet in der Klinik als Anästhesistin und hat überhaupt keine Lust, plötzlich die eigene Tochter dort anzutreffen. Soweit die Eröffnungssequenz von Ulrich Köhlers Film »Montag kommen die Fenster«, die bereits auf wesentliche Motive des Films hinweist: Tod, Betäubung, allgemeine Lustlosigkeit...
Artikel-Länge: 5540 Zeichen


