30.10.2006
Verstimmung zwischen USA und Irak
Marionettentheater
Von Werner Pirker
Der Rückzieher ließ nicht lange auf sich warten. Kaum daß der irakische Ministerpräsident von Washingtons Gnaden, Nuri Al Maliki, kritische Worte über die Politik der Besatzungsmacht geäußert und den Anspruch seiner Regierung bekundet hatte, die Geschicke des Landes lieber früher als später in die eigene Hand nehmen zu wollen, ließ er auch schon mitteilen, daß die amerikanischen Vorgaben für ihn verpflichtend seien. Die politische Bühne in Bagdad bleibt ein Marionet...
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