21.10.2006
Krebs aus dem Stollen
Bundesamt in Salzgitter veröffentlichte weltweit größte Studie zu Uranbergarbeitern
Von Reimar Paul
Die »vermutlich größte Umweltkatastrophe westlich von Tschernobyl« nannte der Spiegel die Hinterlassenschaft der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft Wismut in Sachsen und Thüringen. Auf der Suche nach Uran pflügte das staatliche Unternehmen bis in die 80er Jahre hinein ganze Landstriche um. Das unter und über Tage abgebaute Uranerz wurde in die Sowjetunion gekarrt, die anfangs über keine erschlossenen Uranvorkommen verfügte. Die Arbeits- und Sicherheitsbedingung...
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